„isola della speranza“

Im Flüchtlingscamp auf der „Insel der Hoffnung“ denken nicht alle Flüchtlinge, wie das Paar NURI und ZERA nur an die Weiterreise zu einem friedlichen, angstfreien Ort.
NURI ist vor der Gewalt in seinem Heimatland Syrien geflohen und stellt sich damit gegen den Willen seiner Eltern, die Mitglieder der PKK sind und ganz in dem Kampf um Unabhängigkeit und gegen den IS aufgehen.
Sie werden von AZMI begleitet, er für sie die Weiterfahrt per Bus organisiert.
AZMI ist eine undurchsichtige Gestalt. Er erzählt Geschichten und bietet im Camp nicht nur Mitfahrgelegenheiten und Zigaretten an.
NURI schöpft Verdacht, dass AZMI nicht nur der Fluchtbegleiter ist, sondern es auf ihn abgesehen hat, denn schließlich ist NURI auch noch der Neffe des PKK Führers Öcalan.
Die Situation spitzt sich zu, weil der in Aussicht gestellte Bus nicht kommt und AZMi beginnt ZERA auszufragen.
Durch ein Telefonat mit seiner Mutter erhält NURI Gewissheit: AZMI, oder wie immer er heißt, ist Mitglied von Assads Geheimdienst.
AZMI enttarnt, stürzt sich mit dem Messer auf NURI.
Sie kämpfen und das Messer landet in den Händen von ZERA, die um ihren Mann zu schützen, es AZMI in den Rücken sticht.
Der Bus ist da und der KAPITÄN (Klaus Köster) drängt zur Eile.
NURI zerrt ZERA zum Bus und sie verlassen die „isola della speranza“ und fahren einer ungewissen, aber auch hoffnungsfrohen Zukunft entgegen.
Geschrieben hat das Stück Ulrich Penquitt, der auch Regie führt.
Es spielen:
Andre´ Wülfing, Alexander Welp, Katharina Kleinekemper und Klaus Köster.